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| Das dürfte wohl mit Recht der
schönste Homecomputer gewesen sein. Der MTX512 von Memotech präsentiert sich
im edlen gebürsteten Aluminium, welches schwarz eloxiert ist. Der Computer
alleine wiegt schon 2,6 kg. Memotech hat sich schon einen Namen gemacht, als
es noch Speichererweiterungen für die Sinclairs baute. Die Tastatur ist sehr
großzügig ausgelegt, macht aber im Anschlag keinen schönen Eindruck (hackelig).
Natürlich befindet sich ein Basic Interpreter im ROM und man kann nach dem
Einschalten sofort loslegen. Der Bildschirm wird dabei unterteilt in 4
Editor Zeilen am unteren Bildschirmrand und den darüber liegenden
Ausgabebereich, wie beim Apple II. Aber der MTX bietet noch einige
Überraschungen. Insgesamt sind 4 Programmiersprachen integriert: Zuerst ein
Z80-Assembler, welcher sich von Basic aus mit dem Befehl "ASSEM" aufrufen läßt.
Als eine weitere Programmiersprache wird im Handbuch Noddy erwähnt (läßt
sich am ehesten mit LOGO vergleichen). Diese kann von Basic mit "NODDY"
erreicht werden. Der Befehlssatz von Noddy umfaßt nur 11 Befehle: BRANCH, IF,
GOTO, ENTER, ADVANCE, RETURN, STACK, PAUSE, LIST, OFF und DISPLAY (hier
reicht es den ersten Buchstaben des Befehls einzugeben). Mit Noddy lassen
sich einfach Bildschirmseiten erstellen (z.B. eine Adress-Karteikarte) und
diese dann im Basic Programm mit abspeichern. Man kann diese Seiten dann
schnell mit einem Befehl und dem Seitennamen aufrufen. Mit den 11 Befehlen
lassen sich die Seiten dann verwalten. Als 4te Sprache wird im Handbuch die
Grafik Programmierung gelistet. Hier würde ich aber sagen, das es ein
Befehlssatz ist (wie z.B. PLOT, DRAW, LINE, CIRCLE....), welcher sich im
Basicinterpreter befindet, so wie bei vielen anderen Homecomputern. Dazu kann
man beim MTX 32 Sprites verwalten und bewegen, natürlich mit komfortablen
Basic-Befehlen. Zum MTX Basic zählen dann auch einige Befehle zur Sound
Erzeugung. Anders sieht es aus, wenn man die fast dreimal
so teure Floppy FDX anschießt. Dann braucht man die Systemdiskette oder die
CP/M Diskette. Leider fehlen diese bei meinem Gerät. Kann da jemand
aushelfen? Ansonsten macht die Floppy auch einen sehr soliden und schönen
Eindruck, dank der schon erwähnten Alu Optik. Das FDX basiert auf einem
Einschubsystem, welches mit Zusatzkarten bestückt werden konnte, wie zum
Beispiel: 80 Zeichen Karte, Floppycontroller Karte, Computer
Erweiterungskarte, vier Silicon Disc Speichersätze (Pseudofloppy), ein
integriertes Netzteil, welches auch den MTX versorgen kann (Gut so, da mein
externes MTX Netzteil defekt ist :-). Vielen Dank Thomas, für diese
sehr schöne Spende. |
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